Mit dem Aschermittwoch am 5. März beginnt die Passionszeit und wie es der Name schon verrät, hat dieser Tag etwas mit der Asche zu tun: In vielen Kirchen werden die Gläubigen an diesem Mittwoch in einem besonderen Gottesdienst mit einem Aschenkreuz auf der Stirn gezeichnet. Die Asche stammt traditionell von den Palmzweigen, die im vergangenen Jahr im Gottesdienst am Palmsonntag gesegnet wurden. Die Asche ist hiermit bereits materiell mit der Karwoche und mit Ostern verbunden. Sie symbolisiert so nicht nur die Busse und Reinigung, die sie (gemischt mit Wasser) auch physisch bewirken kann, sondern sie ist vielmehr ein Symbol für die vorösterliche Zeit. Denn ohne Asche gibt es keine Auferstehung! Dies illustriert sehr schön auch die Legende vom Phönix, die um das Jahr 200 n. Chr. in einer frühchristlichen Schrift in Ägypten erzählt wird:
